„Im Zeichen des Drachen“ Die Celica Story von Michael Kolb.

3. Treffen des Toyota Team Wunsiedel e.V. auf der Luisenburg vom 8. – 10. September. Here Aygo again mit der Dokumentation: Bereits am Freitag zeichnete sich ab, dass das dritte Treffen die bisherige Bestmarke aufstellen sollte. Dessen Qualität hatte sich in der Szene herumgesprochen, zudem zählte das Wetter zur Gattung „Best of Frühherbst“. Nach dem Abbau der Anmeldung konnte mit 119 zur Bewertung angemeldeten Toyotas und 40 zahlenden Schattenparkern eine neue Bestmarke verkündet werden. Dank der zahlreich erschienenen Toyota Fans aus der Schweiz, Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und Sachsen herrschte Internationales Flair.

Unter allen Markentreffen haben die der Toyota-Szene eine Besonderheit, weil die Autos bereits bei der Einfahrt bis nach der Bewertung in ihren Bewertungsklassen aufgestellt werden. Das bietet nicht nur den Besuchern den optimalen Überblick, sondern gibt vor allem der Jury die Möglichkeit zum direkten Vergleich. Der Parkplatz der Luisenburg hatte sich bereits als optimales Areal für das Toyota Treffen erwiesen. Rechts die Parkreihen für Autos und Zelte, links der Platz für Festzelt und Aussteller. Diesmal übernahmen Philipp Spiegel (Radio Euroherz/Galaxy Hof) und sein Techniker die akustische Herrschaft

Zu den Höhepunkten des Treffens zählte wieder der Konvoi quer durch Wunsiedel zum Autohaus Engel. Ich kenne keine andere Veranstaltung, bei der alle Teilnehmer von einem Firmenchef mit Piccolo und einer persönlichen Begrüßung empfangen werden. Friedhelm Engel lässt es sich nicht nehmen, zu jedem Toyota einen humorvollen, aber nicht immer bierernst zu nehmenden Kommentar abzugeben. Die Crew des Toyota Team Wunsiedels hat zum dritten Mal bewiesen, dass man mit relativ geringem Personalaufwand ein Maximum an Service bieten kann.

auf den Luisenburg-Festplatz stellte Toyota Engel wieder einige Fahrzeuge aus
auch einen Daihatsu Copen. Ein purer 2-Sitzer mit 1,3 Liter-Motor und 87 PS. „Mit 802 Einheiten war 2006 das erfolgreichste Verkaufsjahr“, steht in Wikipedia geschrieben
Celica Liftback RA28 aus der Schweiz – darauf deutet der kleine Nummernschild-Träger hin
Designlackierung, Heckflügelchen und Katzentreppe, so wie einst zu den Treffen in der Schweiz
Thomas Bichlmeier hatte seinen Mark II bei Engel zur Wartung, deshalb das 5-Tages-Kennzeichen
Seiner hatte den 18R-G Motor
Mister Big One aus Schwaz / Tirol
trauriger Opel Calibra 5 – zumindest steht es so auf dem Kennzeichen – auf den MR2 komme ich noch zurück
jaja, Fast & Furious hatte auch im Kreis Lahn-Dill Spuren hinterlassen
nicht nur dort. Das könnte auch eine Frontschürze sein
anderer Kanton, gleiche Schürze. Das scheint damals zur Standard Ausrüstung gehört zu haben
in Berlin-Brandenburg wehte ein anderer Wind
auch der Danke-Pinki kam von dort
Corolla E12 TS (ZZE123 mit 2ZZ-GE Motor – (Danke an Alex)
.. endlich mal ein Starlet auch mit exotischer Schürze
narrische Frontschürzen gab es auch für Paseo
der Mazda RX8 wurde eingeschmuggelt
die Günzburger sind spaßige Leute, die so manchen Scheiß mitmachen
das war sein Supra – vermutlich oder der Günzburger T20 ganz oben
Dieser Maschinenraum gehört auch einer roten Supra
aber fotografiert hab ich diese dunkel-violette
.. die Gemütlichkeit eines spätsommerlichen Toyota Treffen …
Gespräche unter Kollegen
Schweizer Celica Supra MA61 Serie B. Die Schweizer Serie B hatten keinen DOHC mehr, sondern den SOHC. Aus umwelttechnischen Gründen, sagt man
garantiert mit DOHC: Corolla AE86 – hier mit Ronal Turbo Felgen
erste Generation Avensis (T22) – löste 1997 die Serie Carina T19 ab
16.30: Abmarsch runter nach Wunsiedel und rauf zum Autohaus Engel
der 2006er Konvoi war um einige Fahrzeuge länger als die beiden Jahre zuvor
Thomas und Ralf lösten ein Problem
prominente Zuschauer bei Engel
die Schweizer Teilnehmer wurden meist mit dem gleichen Satz begrüßt: „!olles Auto, man sieht, dass die Schweizer Geld haben“. Wo er Recht hat, hat er Recht, der Friedhelm.
das Problem wurde gelöst
Corolla AE86 – hier mit Atiwe Rundlochfelgen
Schattenparker
schöner Lack – gefällt mir
diese Lackierung ist ebenfalls attraktiv. Der MR2 ist wieder der „SAD OC „. Ich hatte für die Flash einen Manta aus SAD in ähnlicher Farbe fotografiert
das ist Mipa Gemini. Im Vergleich zum MR2 eine Spur heller, was an der Mischung, Kamera, Sonneneinfall und so weiter liegen kann. Oder der MR2 hat einen anderen Lackhersteller wie z.B. Standox oder Glasurit
Toyota Corolla TE71 – aufgebaut für Rallye
Celica TA22 – Radstand 2425 mm
Celica TA28 – Radstand 2500 mm – hier mit schwarzem Vinyldach
der Celica Liftback wird ja gerne mit dem Ford Mustang Fastback verglichen
hier ein früher Fastback. Radstand 2744 mm. Ford gestaltete Details des Mustang jedes Jahr neu
wahrscheinlich dienten die 67/68er Modelle Toyota als Vorbild
der Corona MK II ist mehr oder weniger auch ein Musclecar auf kurzem Radstand. Allerdings ehr Richtung Dodge. Leider fehlt mir ein passendes Vergleichsbild.
die Silhouette des Lexus mit langem Radstand – in den USA ein Mitbewerber der Cadillacs
1978er Ford Mustang II: Unter der letzten Woche gab es im Facebook-Forum der Toyota Collection eine Diskussion über den Corolla Liftback, inwieweit der Corolla E5 dem Mustang ähnlich sieht
…dann packte Alex Prospektfotos des Coupés aus. Volltreffer! Diese Version gab es nicht in Deutschland
Hier gibt es wohl keinen Vergleich mit US Cars. Toyota Starlet P9 im Tuning-Dress
und sein designierter Nachfolger Yaris
Toyota Carina – die Sonne stand verdammt gut an diesem Nachmittag
Nachfolger Avensis mit Heckleuchten im Tränendesign
I saw her standing there
und er war der King of Winterautos
so einen Starlet P7 habe ich gerne im Winter gefahren. Ein 1 liter mit 55 PS und ohne jegliche Ausstattung, sogar ohne Radio. Wo nix ist, kann nix kaputtgehen. Aber ich hab die 180 Grad Handbremswende mit dem Teil beherrscht
und der einzige Toyota, den ich vor 5 Jahren auf Kuba gefunden habe, war ein 5-türiger Starlet P7. Der hat vorne einen außen liegenden Zusatz-Kühler. Es ist dort hald awengla wärmer als in Oberfranken
die wahrscheinlich schönste Art Landcruiser zu fahren
und wer auf Box-design steht, liegt hier richtig
es ist ein Scion aus dem Fürstentum Liechtenstein. In den USA und Japan sind das Tuningobjekte par excellence (Scion. Daihatsu, Lexus zählen bei Toyota Treffen ebenso dazu wie bei VW Treffen Audi, Skoda, Seat ..)
Das Passauer Kennzeichen erinnert mich daran, dass ich es leider nie geschafft habe, das Museum von Pichert zu besuchen
Vierte Generation Celica Typ T16 Liftback: ein früher AT160 mit 17 Zoll AZEV Felgen (Coupé gab es nicht in D)
Eine schöne Silhouette des Liftbacks (Coupé gab es nicht in D) der fünften Generation. Celica ST185 Carlos Sainz
wie bei den US Cars – jeder Modellwechsel kam mit einer komplett neuer Karosserie (Coupé gab es nicht in D)
Celica TA60 Coupé, das letzte von Toyota in Deutschland angebotene Coupé. Die ST-Serienmodelle des TA60 wurden mit 165 SR 13 Bereifung ausgeliefert. Erst in modifizierter Form wie hier mit 15 Zoll Ronal Turbo Felgen und 30mm Tieferlegung wurde aus dem TA60 „ein Auto“
Celica T23 – siebte und letzte Generation Toyota Celica (keine Unterscheidung mehr in Coupé und Liftback)
in der Seitenansicht des Corolla E8 Liftback passt das Heck nicht zum Rest der Karosse, finde ich zumindest
endlich ein Rentnermobil. Aus meiner heutigen Sicht der vernünftigste Toyota des Treffens
die Schlange ging dem Ende zu
Toyota Paseo 2. Generation Typ EL54 – gab es auch als Cabrio. wurde 1999 ersatzlos eingestellt
Supra MA7, der erste Supra ohne Celica-Prefix, weil nicht von einer Celica abgeleitet
Worte des Dankes von Friedhelm Engel
wieder zurück auf dem Platz: Rote Liftbäggler unter sich
die dB Messung fand diesmal im Freien statt
… müsste jetzt 16 Jahre alt sein. Sie sieht sich im Internet und freut sich, bei so einem grandiosen Treffen dabei gewesen zu sein
die Sachsen freuen sich serienmäßig
auf zur Kletterwand
Sie war der Star der Show – Gundula oder Gerundula oder so ähnlich hieß sie
Moderation und Interviews von und mit Philipp Spiegel
Celicalicher Spätsommer
wer wie ich aus der „alten“ Celica Szene stammt, liebt solche Bilder
Preisverleihung – die Top 3 jeder Kategorie durften aufs Felgenpodest
Gruppenfoto Sonderbewertung – möglicherweise weiteste Anreise etc.
eindeutig größter Club – Toyota Club Sachsen
und zum Abschluss: Das Toyota Team Wunsiedel hat wieder ein klasse Treffen hingelegt
.. und als die Show gelaufen war, tauchte Michael Herpich mit seinem RA40 Liftback auf. „Awengla orch schbäd“, sagt der Franke

michael kolb September 2006/November 2020