„Im Zeichen des Drachen“ Die Celica Story von Michael Kolb.

Alle Toyotas der Sechsämterland Classic 2004 bis 2013: Die Sechsämterland Classic war eine Oldtimer-Rallye-Orientierungsfahrt, die jährlich zwischen 2004 und 2013 stattfand. Der ungefähr 50 km lange Prolog am späten Freitag Nachmittag führte maximal 90 angemeldete Fahrzeuge durch das Fichtelgebirge. Die knapp 200 km lange Strecke der samstäglichen Hauptveranstaltung tangierte auf Grund von Förderungsmaßnahmen das tschechische Böhmerland. Start und Ziel befanden sich in der Jean Paul Straße Wunsiedel. Durchführender Veranstalter war das Toyota Autohaus Engel/Engel Classic, womit sich die überdurchschnittliche hohe Anzahl an Toyotas erklärt.

Der Toyota 2000 GT aus Köln war bei jeder Sechsämterland dabei. Heute parkt er in der Toyota Collection.
doch bevor es auf die Piste ging …
… stand die Abnahme auf einem stillgelegten Supermarkt-Parkplatz auf dem Plan ….
.. und dafür war in den ersten Jahren der unvergessene Bauers Werner zuständig R.I.P.
zur damaligen Zeit wohnte der 2000 GT in Wunsiedel und wurde bei Engel gewartet
2004 kam er gerade von der Silvretta zurück
der Sechszylinder-Reihenmotor verlangt ja auch gewisse Aufmerksamkeit (Motorcode 3M, 1988 ccm, DOHC, 150 PS)
Dieser TA22 GT wurde speziell für klassische Veranstaltungen aufgebaut . Das Sechsämterland-Grün kommt dem British Racing Green nahe
2006 und 2007 zog Andrè Raupach seinen ST185 nach Wunsiedel
„Carlos Sainz“ steht im Programmheft. Die Hutze jedoch deutet auf den ersten ST185 Turbo hin, dem Vorgänger des bekannten Sondermodells
2007 fungierte er als Vorausfahrzeug, worauf die Startnummer 0 hinweist
und ab durch Wunsiedel
2007 hätten eigentlich Dr. Hartmann von Toyota Köln und Isolde Holderried den 2000GT pilotieren sollen
der Toyota 1000 stand mit Startnummer 75 im Programmheft. Ich habe ihn nicht am Start gesehen, deshalb ein Bild vom Toyota Treffen auf der Luisenburg
den 2000 GT hab ich wirklich aus vielen vielen Perspektiven fotografiert. Startnummer 33 im Jahr 2008: Laut Programm saß Jürgen Stolze am Steuer und Dr. Dietrich Hartmann war Co-Pilot
Toyotaner unter sich: Friedhelm Engel im Gespräch mit Jürgen Stolze und Dr. Hartmann
.. mal schnell des Wassiliadis Paule aufwecken .. MONTREAL im Anmarsch!
der frühe TA22 GT mit flachen Heckleuchten von Stefan Niedermaier aus dem Kreis Waldshut wurde beim Toyota Treffen auf der Luisenburg für die 2009er Sechsämterland Classic eingeladen. Vermutlich ist das eine Schweizer Erstzulassung.
altgediente Celica Hardliner werden bemerken, dass das GT-Schild von einem 1975er TA22 GT oder gar einem TA23 GT stammt
Auch der Martinis Lothar mit seinem TA28 hatte eine Einladung für 2009 – nahm die jedoch nicht an
ebenfalls 2009 am Start: TA22 ST von Gerlinde Eiselt R.I.P.. Das Jahr zuvor war sie im Aston Martin DB6 unterwegs
oha, Blitzreparatur am Zusatzscheinwerfer
vor dem Start hat mich Friedhelm Engel eine Runde im GT spazieren gefahren
eng, laut und hart ……. aber wunderschöne Rundinstrumente. Die Blende um Radio und Uhren ist garantiert Eigenbau
Florian und sein Vater Ralf Engel, Bruder von Friedhelm, fuhren meist italienische Krawallware – sprich Abarth
2010 war der frühe TA22 wieder dabei. Mit dem Programmheft liege ich im Clinch, weil Baujahr 1973 dort vermerkt ist. Er hatte ja die flachen Heckleuchten und die Produktion dieser Serie endete im August 1972
.. ein Rundscheinwerfer Coupé tauchte auf ….
…. ein TA40 GT im quasi Originalzustand. Man erkennt, dass Engel ich Sachen Einpresstiefe, Spurbreite und Fahrzeughöhe, bzw Tiefe, nachgeholfen hat (Motorcode 2T-G, Reihenvierzylinder, DOHC, 1588 ccm, 110 PS)
auch der Hund bevorzugte Toyota – deren Stahlfelgen freilich
kerniges Gerät gesellte sich dazu: Landcruiser BJ 42
der silbere Celica Liftback RA28 wurde vom Toyota Deutschland Team Frauenkron/Dr. Dietrich gefahren
die Startnummer 60, ein Celica Turbo 4×4 Typ ST165, gefahren vom Toyota Deutschland Team Walther/Uyttenhoven. Bei diesem Fahrzeug wurde das Baujahr auf 1980 zurückdatiert, um das zu junge Baujahr zu verschleiern. Die 07er Zulassung basierte auf der alten „2 von 4“-Regelung, die ich damals unter Tuningcars.de exakt dokumentiert hatte und die zumindest einem weiteren ST165 im Südwesten Deutschlands zur 07er verhalf
im Souterrain der Fichtelgebirgshalle parkte ein Toyota Sports 800 im typischen Engel-Zustand, also eine Top-Karosserie mit Rädern jenseits der Serie und dezenter Tieferlegung
Toyota Deutschland Team 2010
für ein Bond-Kennzeichen ist dieses Hochhaus das falsche Fahrzeug
Vorausfahrzeug 2011: Gerd Dicks im Celica Twincam Turbo Typ TA64 – the King of Africa. Der TA64 gewann 1983, 1985 und 1986 die Rallye Elfenbeinküste mit Waldegard am Steuer
auch bei den Engels macht man gerne mal ein Späßchen: ST165 mit einer Hutze ähnlich ST185. Sie diente freilich der besseren Belüftung des Turbos. Im Cockpit des Hutzen-165ers saßen Alain und Alexandre Uyttenhoven (laut Programmheft)
mir persönlich gefällt die Rundscheinwerfer-Front besser als die rechteckigen Scheinwerfer der Modellpflege
drei Landcruiser waren am Start
Der BJ 42 mit dem Team Toyota Deutschland Degen Werner/Schild Barbara
….der Landcruiser FJ 45 Pickup des Team Toyota Deutschland mit Stolze Jürgen/Strobel Enrico
rechts außen, das wird die Besucher der Toyota Collection besonders erfreuen: Alexander Wohlfahrt, der Bärtige, damals mehr oder weniger bartlos
hier noch ohne Startnummer, Alexander Wohlfahrts FJ 55 Buschtaxi. Der Beifahrer Thomas Rönnberg war mein Chefredakteur der Opel Club & Trend 2002/03
an diesem Wochenende entstanden einzelne Frontansichten für die Werbe-Collage
aus dem Internet gekaut: Mittig der TA22 GT mit dem markanten Toyota Celica Schriftzug und Nebelscheinwerfer. Der ST165 mit der Hutze rechts dahinter. Rechts hinten ST182 und ST202 könnten auch von anderer Quelle sein. Links RA28 und TA40 GT und dahinter: Der „Mondscheinwerfer“ RA60 oder 63 müsste ebenfalls von Engel stammen, da so ein Fahrzeug in der Sammlung parkt. Der aber leider nie bei der Sechsämter am Start war
im TA22 LT, das Toyota Deutschland Damenteam Sandra Watznek und Hedwig Stolze
Vergleich der Seitenansichten: Coupé vs Liftback
ein Bild für Freunde des Landcruisers. Auf der linken Säule die Städte des Sechsämterlandes, die regelmäßig angefuhren wurden
2012 mit Augsburger Zulassung unterwegs: der TA22 ST von Enrico Strobel mit Jürgen Stolze als Co
Gerd Dicks war wieder allen voraus
aus dieser Perspektive sahen ihn die „Elfenbeinler“
die meisten Toyota Motorspezialisten kennen Gerd Dicks
Das Buschtaxi war Überraschungsgast, da sich laut Programmheft auf der 86 ein Porsche 911 SC angesagt hatte
Corolla KE25 – der Erste in Deutschland verkaufte Toyota
Logbucheintrag: 23.06.2012 14:11:24: Ein Toyota verweigert seinen Dienst
Pressefahrzeug und Fahrzeug der Rennleitung zugleich: Celica ST162 von Gerd Plietsch
2013: die letzte Sechsämterland Classic in Wunsiedel
Auf zum letzten Gefecht: Landcruiser startklar
Auf zum letzten Gefecht: Celica startklar
Auf zum ersten Gefecht: Celica Supra startklar
Celica Liftback RA28 am Kontrollpunkt
oh, schau an, ein 1967er Ford Mustang Fastback
deshalb heißt der Liftback –> Liftback
hätten sich eigentlich die Startnummer 86 verdient gehabt: Dr. Hartmann und Isolde Holderied im Corolla AE86
doch die Startnummer 86 bekam der Corolla GT TE71 Telerent (Replik)
mit guten 160 km/h bin ich dem narrischen Reichels Metzger im RA28 in der Tscheche hinterher gebrettert. Erwischen hättns uns fei ned dürfen – damals
Zwischenstopp in Franzensbad (CZ)
bei jeder Sechsämter als Service oder Piloten des Schlussfahrzeug dabei: Dieter und Hans Jürgen Wunschel . In der Mitte Robby Fischer R.I.P.
die Damen an der Anmeldestation, eine Momentaufnahme aus dem Jahr 2010
Günter Boßner und Friedhelm Engel (Sechsämterland Classic GmbH) und Rallyeleiter Gerd Plietsch (Rallyeleiter der ersten Veranstaltungen war Frank Reichenberger)

Das wars. Am 21. Juni 2013 fand die zehnte und letzte Sechsämterland Classic statt. Die Förderung war ausgelaufen, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte stattfinden können. Schade eigentlich ….

michael kolb Juni 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, Dezember 2020